|
||||||||||||||
| ISBN: 3834331503 ISBN: 3834331503 ISBN: 3834331503 ISBN: 3834331503 | ||||||||||||||
|
Wir empfehlen: | |||||||||||||
Digitalisierung des NetzesDie Übertragung erfolgte ursprünglich rein analog. Aus Wirtschaftlichkeitsgründen begann die damalige Deutsche Bundespost aber schon 1973 mit der Digitalisierung der Übertragungswege. Dafür werden PCM-System eingesetzt die Übertragungsraten bis zu 565 MBit/s zulassen. Im Fernbereich ist die Digitalisierung vollständig abgeschlossen. Doch erst mit der Digitalsierung der Vermittlungsstellen können Verbindungen durchgehend ohne wiederholte Digital/Analog-Wandlung hergestellt werden. In den Vermittlungsstellen wurden die Edelmetalldrehwähler durch moderne Systeme ersetzt (EWSD von Siemens, System 12 von Alcatel SEL). Im Zusammenhang der Digitaliserung wolle die Telekom 1995 mit der schrittweisen Umsetzung eines neuen, nur noch zweistufigen Netzkonzeptes beginnen: Oberhalb der Knotenvermittlungsstellen werden 23 neue Weitverkehrsvermittlungsstellen gebildet, die mehrere Bereiche der ehem. Hauptvermittlungsstellen umfassen. Statt über die Haupt- und Zentralvermittlungsstellen wird der regionsübergreifende nur noch über die neuen Weitverkehrsvermittlungsstellen abgewickelt. Der Regionalverkehr bleibt dagegen unterhalb der Knotenvermittlungsstellen. Das neue Netzkonzept ist ausserdem nicht mehr hierarchisch, sondern dynamisch (Routing). Je nach Verkehrsaufkommen lassen sich gleiche Verbindungen über verschiedene Wege herstellen. So können Leitungen wesentlich flexibler genutzt werden, was auch eine wirtschaftlichere Nutzung zulässt, da das Bereitstellen hoher Kapazitäten während des Spitzenverkehrs vermieden wird. Trotz der Digitalisierung lassen sich die bestehenden Analog-Telefone weiterhin nutzen, da die Analog/Digital-Wandlung erfolgt erst in der Teilnehmervermittlungsstelle. Ein weiterer Vorteil brachte die Digitalisierung für den Telefonanschlussinhaber: Neue Dienste, wie z.B Anrufweiterschaltung, Anklopfen, Dreierkonferenz, Anzeige der Nummer usw. Der nächste Schritt ist dann der technisch aufwendigere ISDN-Anschluss.Literatur |
||||||||||||||
| |<< First < Previous Index Next > Last >>| | ||||||||||||||
|
Back to the topic site: StudyPaper.com/Startseite/Wissenschaft/Naturwissenschaften/Technologie External Links to this site are permitted without prior consent. | ||||||||||||||
| Home | deutsch | Set bookmark | Send a friend a link | Copyright © | Impressum | ||||||||||||||